Vertiv hat ein globales Ökosystem für das durchgängige Wärme- und Flüssigkeitsmanagement in Flüssigkeitskühlinfrastrukturen im KI-Maßstab angekündigt. Die Initiative verbindet eine erweiterte Zusammenarbeit mit Dow und eine neue Partnerschaft mit Solenis und integriert dabei Kühlinfrastruktur, Flüssigkeitschemie, Überwachung und Lebenszyklusservices.
Die erweiterte Zusammenarbeit mit Dow erfolgt über das Dow Coolant Care Network, während Solenis Fachwissen in den Bereichen Spezialchemikalien und Wasseraufbereitung einbringt. Zusammen mit den Infrastruktur- und Servicekompetenzen von Vertiv sollen die Partnerschaften Betreiber dabei unterstützen, die Flüssigkeitsqualität aufrechtzuerhalten, Systemprobleme zu beheben und die Leistung der Flüssigkeitskühlung über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen hinweg zu optimieren.
Das Ökosystem umfasst Wärmeabfuhr, Kaltwasserinfrastruktur, gebäude- und technologieseitige Kühlkreisläufe, Kühlmittelverteilung, Filtration und Leckageerkennung. Zu den Dienstleistungen gehören das technisch abgestimmte Spülen, die präzise Befüllung, die Inbetriebnahme und das Management der Flüssigkeitschemie, wobei der Schwerpunkt auf der Kompatibilität zwischen Flüssigkeiten, Materialien und Infrastrukturkomponenten liegt.
Die Überwachungs- und Analyseplattform Next Predict von Vertiv schafft Transparenz über die thermische Infrastruktur. Kontinuierliche Überwachung, integrierte Leckageerkennung und datengestützte Analysen unterstützen die frühzeitige Erkennung von Problemen, die betriebliche Effizienz und die Wassernutzung. Die Dienstleistungen für das Flüssigkeitsmanagement decken sowohl technische als auch gebäudeseitige Wassersysteme entsprechend den Betriebsbedingungen ab.
„Betreiber müssen thermische Infrastruktur, Flüssigkeitszustand, Überwachung und Lebenszyklusservice als eine miteinander verknüpfte Disziplin managen“, sagte Ron Bednar, Senior Vice President of Global and Americas Services bei Vertiv. „Wir sind überzeugt, dass das gemeinsame Management dieser komplexen Wechselwirkungen und der Flüssigkeitschemie Betreibern helfen wird, die Systemeffizienz und Betriebszeit zu verbessern, Risiken zu reduzieren und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern.“








