Daikin hat die Markteinführung von iCM PRO angekündigt, einer neuen Generation seiner intelligenten Chiller Manager-Plattform, die ab dem 1. November 2026 erhältlich ist. Das System erweitert die Möglichkeiten für das Management von HLK-Anlagen, indem es Geräte von Daikin sowie kompatible Kaltwassersätze und Wärmepumpen von Drittanbietern in eine einheitliche Regelstrategie integriert und bis zu 16 Geräte pro Regler unterstützt.
iCM PRO ist in vier Konfigurationen für 4, 8, 12 oder 16 Kaltwassersätze und Wärmepumpen mit Datenpunktkapazitäten von 500 bis 5.000 erhältlich. Die Plattform ist für Neuinstallationen und Nachrüstprojekte ausgelegt, sodass bestehende Geräte weiterhin integriert bleiben können. Eine vorkonfigurierte Regelungsarchitektur mit proprietärer Software von Daikin soll die Inbetriebnahme vereinfachen und den Konfigurationsaufwand vor Ort reduzieren.
Die Plattform unterstützt luftgekühlte und wassergekühlte Kaltwassersätze, Wärmepumpen und Multifunktionsgeräte, darunter Zwei- und Vierrohrsysteme, gleichzeitiges Heizen und Kühlen sowie Anwendungen mit saisonaler Umschaltung. Darüber hinaus koordiniert sie Nebenaggregate der Anlage wie Pumpen, Kühltürme und Regelventile. Zu den kompatiblen Geräten von Daikin gehören die Baureihen EWYT-CZ, EWYE-CZ, EWAT-CZ, EWYT-B, EWYK-QZ und VZ sowie die Zentrifugal-Kaltwassersatzbaureihen DWSC, DWDC und EWW(D)(H)(S)-DZ.
iCM PRO wurde von Daikin Applied Europe entwickelt und nutzt eine zweistufige Softwarearchitektur, die validierte Regelalgorithmen von Daikin mit einer auf Niagara-Technologie basierenden Anpassungsebene kombiniert. Dadurch lassen sich Betriebslogik, Konfigurationen und Funktionen an individuelle Projektanforderungen anpassen, während die validierte Regelungsebene erhalten bleibt.
Die Plattform führt zusätzlich zur herkömmlichen temperaturbasierten Regelung eine durchflussbasierte Folgesteuerung ein. Sie überwacht die Verfügbarkeit der Geräte, Alarme, Betriebsprioritäten, Betriebsstunden, Starthäufigkeit und den thermischen Bedarf der Anlage, um den Gerätebetrieb anzupassen. Durch die Einbeziehung des hydraulischen Bedarfs in die Entscheidungen zur Folgesteuerung ist das System darauf ausgelegt, Anlagen mit variablem Volumenstrom, Primär-Sekundär-Konfigurationen, Gebäude mit mehreren Zonen und industrielle Prozesse mit dynamischen Lasten zu unterstützen.








