Danfoss hat den flüssigkeitsgekühlten Netzumrichter iC7-Hybrid 1500 VDC für netzgebundene und netzunabhängige Energieanwendungen vorgestellt. Der Umrichter kombiniert SiC-Technologie, Flüssigkeitskühlung und integrierte Netzbildungsfähigkeiten und erreicht nach Herstellerangaben einen Wirkungsgrad von 99,2 %.
Die flüssigkeitsgekühlte Konstruktion minimiert Wärmeverluste an die Umgebungsluft und ist für Anwendungen vorgesehen, die eine hohe Leistungsdichte und Effizienz erfordern. Ein Aluminiumrahmen schützt empfindliche Elektronik vor Vibrationen und rauen Umgebungsbedingungen.
Nach Angaben von Danfoss basiert der iC7-Hybrid auf mehr als 20 Jahren Erfahrung mit netzbildender Technologie. Er kann sowohl in netzgekoppelten als auch in autarken Systemen betrieben werden, während schnelle Regelkreise für Netzbedingungen mit geringer Trägheit ausgelegt sind.
Der Umrichter wurde gemäß dem Cybersicherheitsstandard IEC 62443-4-2 entwickelt, um die Leistungsumwandlung vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Danfoss stellt außerdem Simulationsmodelle für Netzintegrationsstudien bereit. Die auf modellbasierter Entwicklung beruhenden digitalen Zwillinge sollen aktuell und präzise bleiben und die Integration des iC7-Hybrid in Stromversorgungssysteme unterstützen.