Vertiv hat die Kühlungsinfrastruktur im souveränen Rechenzentrum von NFrance modernisiert und den Stromverbrauch gegenüber der bisherigen Infrastruktur um etwa 20% gesenkt. Das Projekt eliminierte zudem den kühlungsbedingten Wasserverbrauch und erreichte WUE = 0, während der Betrieb während der Implementierung ohne Unterbrechung aufrechterhalten wurde.
NFrance bietet Cloud-Hosting, Colocation und Managed Services an. Angesichts der zunehmenden Cloud-Nutzung und steigender Anforderungen an gehostete Dienste wollte das Unternehmen die Kälteleistung erhöhen und gleichzeitig die Betriebskontinuität gewährleisten.
Die neue thermische Architektur nutzt Vertiv Liebert PDX-Direktverdampfungssysteme mit drehzahlgeregelten Scrollverdichtern. Die Kälteleistung kann entsprechend den Veränderungen der Wärmelast zwischen 25% und 100% moduliert werden. Vertiv Liebert HPA-HCR-Verflüssiger mit EC-Ventilatoren führen die Wärme ohne Wasserverbrauch ab, während der Vertiv Liebert iCOM-Regler die Einheiten über seinen Modus „Teamwork“ koordiniert.
Das System verfügt über zwei Kältekreisläufe mit unabhängigen Verflüssigern und N+1-Redundanz. Bei Ausfall eines Kreislaufs bleiben bis zu 50% der Leistung verfügbar, wobei der automatische Neustart in weniger als 40 Sekunden erfolgt. Vertiv übernahm außerdem die Inbetriebnahme und das Projektmanagement und stellte einen Preferred Warranty-Vertrag bereit, der technischen Support rund um die Uhr sowie Unterstützung bei Vor-Ort-Einsätzen umfasst.
„Die Leistung unserer Hosting-Dienste hängt von der Stabilität unserer Infrastruktur ab. Durch die Entscheidung für Kühllösungen von Vertiv haben wir nicht nur eine Verfügbarkeit unserer Server von 99,99% sichergestellt, sondern auch unsere PUE deutlich reduziert. Seit der Installation beobachten wir selbst bei Spitzenlasten eine absolute thermische Präzision“, sagte Julien Dal, Datacenter & Infrastructures Manager bei NFrance.







