Alfa Laval nahm an der 11. jährlichen globalen Konferenz der International Energy Agency zur Energieeffizienz teil, die am 29.–30. Juni in Montréal, Kanada, stattfand. Die Veranstaltung brachte mehr als 600 Minister, CEOs und hochrangige Führungskräfte aus Regierung, Finanzwesen und Wirtschaft zusammen und umfasste die Einführung des Montréal Collaboration Framework.
Der Rahmen soll die Zusammenarbeit zwischen Industrie, politischen Entscheidungsträgern und Finanzinstituten stärken und dazu beitragen, die weltweite Fortschrittsrate bei der Energieeffizienz bis 2030 zu verdoppeln. Er bietet einen Fahrplan, um bestehende Verpflichtungen zu koordinieren und die großflächige Umsetzung zu beschleunigen.
Für die Industrie nennt der Rahmen die Bündelung von Projekten, die Verankerung von Energieeffizienzzielen und KPIs auf Vorstandsebene, klare technische Standards und Beschaffungssignale sowie die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungsketten. Von politischen Entscheidungsträgern wird erwartet, regulatorische Rahmenbedingungen, Marktsignale und Anreize zu schaffen, die die Umsetzung unterstützen.
Zu den Prioritäten für Finanzinstitute gehören maßgeschneiderte Finanzprodukte, eine stärkere Risikominderung sowie Rahmenwerke für Messung, Berichterstattung und Verifizierung, die Bündelung und Standardisierung von Projekten und die Mobilisierung von Kapital durch grüne Finanzierungsinstrumente.
Als Vertreter des Energy Efficiency Movement moderierte und leitete Alfa Laval zum dritten Mal in Folge den CEO Roundtable der Konferenz. Die nicht öffentliche Sitzung brachte Vertreter aus Industrie, Finanzwesen und Regierung zusammen. Aus den Gesprächen ging der Montréal Collaboration Framework hervor.
Das Energy Efficiency Movement traf sich außerdem mit dem EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen, Dan Jørgensen. Vertreter von Alfa Laval, ABB, Munters, Siemens, AFRY, SKF und Deutsche Bank erörterten Energieeffizienz, Elektrifizierung und nachhaltige Finanzierung in Europa, darunter die Notwendigkeit stabiler regulatorischer Rahmenbedingungen, klarer Ziele und einer engeren Zusammenarbeit zwischen Industrie und Finanzwesen.







