Mitsubishi Electric Corporation hat einen Plattenwärmeübertrager für Wärmepumpen-Kühl- und Heizgeräte entwickelt, der eine etwa dreimal so hohe Wärmeübertragungsleistung wie die herkömmlichen gerillten Plattenwärmeübertrager des Unternehmens bietet. Nach Angaben des Unternehmens reduziert die Konstruktion die erforderliche Kältemittelfüllmenge auf etwa ein Drittel des herkömmlichen Niveaus, wodurch die Umweltbelastung sinkt und die Sicherheit verbessert wird.
Der Wärmeübertrager nutzt Mikro-Offset-Lamellen zwischen glatten Platten, um Turbulenzen und die Wärmeübertragung zu fördern. Mitsubishi Electric ergänzte Verteilerkanäle an den Ein- und Auslässen der Fluide, um eine gleichmäßige Kältemittelströmung über die Platten hinweg zu gewährleisten und das gasförmig-flüssige Zweiphasen-Kältemittel gleichmäßig zu verteilen.
Die Anordnung der Kanäle wurde mithilfe der firmeneigenen Analysetechnologie von Mitsubishi Electric optimiert, die die Strömung von Zweiphasen-Kältemitteln zwischen feinen Lamellen simuliert. Nach Angaben des Unternehmens ist die daraus resultierende Wärmeübertragungsleistung mit Stand vom 14. September 2026 branchenführend. Grundlage dafür sind seine Untersuchungen zu Plattenwärmeübertragern für Wärmepumpen-Kühl- und Heizgeräte.
Mitsubishi Electric erklärte, dass die Reduzierung der Kältemittelfüllmenge angesichts strenger werdender Kältemittelvorschriften zunehmend an Bedeutung gewinnt. Kältemittel der nächsten Generation wie R32 weisen ein geringeres Treibhauspotenzial auf, viele sind jedoch brennbar. Daher ist eine geringere Kältemittelmenge wichtig, um die mit unbeabsichtigten Leckagen verbundenen Risiken zu begrenzen.
Die Technologie kann in wasserbasierten Kühl- und Heizgeräten, Wärmepumpensystemen für Elektrofahrzeuge und luftgekühlten Klimageräten eingesetzt werden. Mitsubishi Electric plant, die Technologie in sein Produktportfolio aufzunehmen.








