Viessmann Clean & Cold Solutions hat seine neue Baureihe von TectoCore-Kälteaggregaten vorgestellt, angeführt von der wandmontierten WMx5. Die neuen Aggregate werden auch zusammen mit TectoCell-Kühl- und Tiefkühlräumen als integrierte TectoSystem-Einheiten angeboten. Viessmann wird die neuen Produkte auf der Chillventa 2026 in Deutschland präsentieren.
Die TectoCore WMx5 verfügt über neue Verflüssiger mit reduziertem Innenvolumen, die zur Optimierung des Kältemittelstroms ausgelegt sind. Laut Viessmann bieten die Aggregate bei Umgebungstemperaturen von -5°C bis +43°C (23°F bis 109°F) eine verbesserte Systemleistung und benötigen dabei eine maximale Kältemittelfüllmenge von 150 g (5,3 oz). Die Baureihe verwendet das natürliche Kältemittel R290 (Propan).
Viessmann meldet für die WMx5 eine Verbesserung des EER um mindestens 10 % gegenüber der vorherigen WMx3-Generation. Nach Angaben des Unternehmens reicht die kleinste TectoCore-Baugröße für die meisten Kühlräume aus, während die kompakte und schmale Konstruktion die nutzbare Fläche in Kühl- und Tiefkühlräumen vergrößern soll.
Die neue Generation verfügt zudem über eine neu gestaltete Rohrgeometrie. Das Rohrleitungssystem ist von der vibrationsreduzierten Verdichtermontage entkoppelt, und alle Rohrverbindungen sind hartgelötet. Die Verdampfer sind kathodisch tauchlackiert, während das Heißgasregister Rohre aus einer CuNiFe-Legierung verwendet. Viessmann prüft die Aggregate an seinem Standort in Hof mit Helium auf technische Dichtheit.
Die neuen TectoCore-Aggregate können auch in bestehenden Kühl- und Tiefkühlräumen nachgerüstet werden, wobei je nach Raum und Generation des Kälteaggregats unterschiedliche Optionen verfügbar sind. Auf der Chillventa wird Viessmann außerdem eine TectoSystem Launch Edition zeigen, die einen TectoCell-Kühlraum, eine TectoCore WMx5, integrierte Regale und zusätzliche optionale Ausstattung kombiniert.
„Das neue TectoCore WMx5-Kälteaggregat weist gegenüber unserer vorherigen WMx3-Generation eine Effizienzsteigerung von mindestens +10 % auf“, sagte Michael Stein, Leiter Forschung und Entwicklung bei Viessmann Kühlsysteme GmbH. „Dadurch werden die Lebenszykluskosten deutlich gesenkt.“








